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Besuch aus Kasachstan

Besuch aus Kasachstan

Gäste aus Kasachstan beeindruckt von Angeboten der Kraichgau Werkstatt

„Wie sieht der Alltag behinderter Menschen bei euch in Deutschland aus? Was machen Menschen mit Behinderung im Anschluss an die Schule?" Dies waren die zentralen Fragestellungen, die die Gäste aus Kasachstan bei ihrem Besuch in der Kraichgau Werkstatt in Sinsheim vor allem interessierten. Dr. Andrej Petrov, Arzt und Leiter der Anfallambulanz, und Raigul Aitjanova, Dipl.Pädagogin und Psychologin des Centre SATR im Bereich Diagnostik und Beratung haben ein umfangreiches Programm während Ihrer Studienreise in der Region Heidelberg. Auf Einladung von Fritz Butzke und Dr. Christian Lipinski in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung und dem Verein "Miteinander Arbeiten und Leben" sind die Gäste aus dem Epilepsie-Zentrum in Almaty, Kasachstan, einige Tage in unserer Region. Mit ihrem Besuch in der Kraichgau Werkstatt in Sinsheim wollten sie einen Einblick in die Arbeitsmöglichkeiten für behinderten Menschen bekommen. Im Förderbereich für Menschen mit schwersten Behinderungen staunten sie über die technischen Hilfsmitteln, mit denen behinderte Menschen in die Lage versetzt werden, sich auszudrücken und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.

Beeindruckt waren die Besucher von den vielfältigen Arbeitsangeboten, die je nach den individuellen Fähigkeiten den behinderten Menschen einen Zugang zur Arbeits- und Berufswelt eröffnen: Küche, Wäscherei/ Textilbereich, Schreinerei, Metall-Montagearbeiten, Kunstwerkstatt. Ein derart differenziertes System ist in Kasachstan erst im Aufbau begriffen. „Wir werden viele Anregungen und Ideen für unsere Arbeit von unserer Studienfahrt nach Hause mitnehmen!" zeigte sich Dr. Petrov am Schluss des Besuches überzeugt.

Das Centre SATR in Almaty/Kasachstan ist eine Modelleinrichtung für die Entwicklung und Verbesserung der theoretischen und praktischen Arbeit für behinderte Kinder und Jugendliche. Seit 15 Jahren besteht mit der der SRH Heidelberg eine Kooperation, die auch von der deutsch-kasachischen Gesellschaft unterstützt wird. Das Centre SATR arbeitet mit Elternverbänden, den Universitäten und der Regierung eng zusammen und stellt inzwischen landesweit technische Hilfen für Behinderte her. Aufgrund der Kooperation konnte eine Werkstatt mit allen technischen Feinheiten aufgebaut werden und das Personal fachlich angeleitet werden. Den Aufbau der Anfallsambulanz hat der Walldorfer Verein „Hilfe zur Selbsthilfe" maßgeblich mit unterstützt.

 

 

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